Friday-Fact

Rosenmontag beschreibt in Karnevalshochburgen wie Köln, Mainz oder Düsseldorf den Höhepunkt der Karnevalszeit, der meist mit dem Rosenmontagszug veranstaltet wird. 

Über die Herkunft des Namens gibt es allerdings verschiedene Erklärungen. 

Zum einen leitet das Deutsche Wörterbuch die Bezeichnung aus dem mittelhochdeutschen Wort „Rasenmontag“ ab. Der Begriff „rasen“ wird hierbei in der kölschen Sprache auf „rose“ zurückgeführt, was so viel heißt wie „tollen“ oder „herumtollen“. 

Eine weiter Erklärung findet sich im 19. Jahrhundert. Nach dem Wiener Kongress 1815 sollte der Karneval reformiert werden. Dazu gründete sich in Köln das sogenannte „Festordnende Komitee“, das sich jährlich am Tag nach dem Totensonntag versammelte. In bestimmten Regionen, wie beispielsweise Köln, wird der Totensonntag auch Rosensonntag genannt, weil der Papst an diesem Tag goldene Rosen an bedeutende Persönlichkeiten übergibt. Allmählich etablierte sich so der Name „Rosenmontagsgesellschaft“ für das Komitee und später ging der Tag als Rosenmontag in den festen Sprachgebrauch ein. 

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