Friday-Fact

Beim größten Lebewesen denken ziemlich viele an den Blauwal. Zwar ist dieser mit 33 Metern Länge und fast 150 Tonnen Gewicht das größte Tier auf der Erde. Mammut- und Eukalyptusbäume hingegen können schon über 100 Meter groß werden. Doch im Vergleich zum größten Lebewesen auf der Erde ist das noch gar nichts… 

Denn der Rekordhalter ist ein…Pilz. Genauer gesagt ein Hallimasch, der auch in Deutschland heimisch ist. Im Jahr 2000 wurde im Bundesstaat Oregon in den USA ein rund 2400 Jahre altes Exemplar entdeckt. Er bedeckt ein Gebiet von rund 9 km², was einer Fläche von rund 1200 Fußballfeldern entspricht, und wiegt schätzungsweise 600 Tonnen. 

Die Forscher entdeckten ihn, als großflächig Bäume in Oregon starben. Untersuchungen zeigten, dass auf einer großen Fläche nur ein einziger Pilz dafür verantwortlich war. Denn seine Wurzeln (fachsprachlich Rhizomorphe genannt) breiteten sich in einer Tiefe von nur einem Meter kilometerweit aus und bildeten so ein dickes Geflecht, was als Myzel bezeichnet wird. Dieses hatte nicht wie üblich nur Totholz befallen, sondern auch lebende Bäume angegriffen. 

Wenn Dich also das nächste Mal jemand nach dem größten Lebewesen der Erde fragen sollte, weißt du nun, was du antworten kannst. 

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