Ein Herz für Sprachen

Seit November ist Frau Gill Lehrerin an unserer Schule. Netterweise hat sie ein paar Fragen über sich beantwortet. 

 Können Sie sich erstmal kurz vorstellen?  

Gerne, ich bin 27 Jahre alt, unterrichte Englisch und Französisch und bin seit November am Scharnhorstgymnasium, nachdem ich mein Referendariat beendet habe.  

Wieso haben Sie sich entschieden, Lehrerin zu werden?  

 Ich liebe es, Kindern/Schülern Fachwissen zu vermitteln und sie für das spätere Leben vorzubereiten. Außerdem habe ich gemerkt, dass wenn ich Mitschülern mit den Hausaufgaben geholfen oder mit ihnen für die Sprachen-Klassenarbeiten gelernt habe, sie manches besser nachvollziehen konnten als im Unterricht. Der Beruf ist vielseitig, da auch vieles abseits des Unterrichts passiert (z.B. Konferenzen, Organisatorisches, etc).   

Wie lange sind Sie schon Lehrerin und würden Sie Ihren Beruf weiterempfehlen? 

 Voll examinierte Lehrerin bin ich seit Ende Oktober, davor war ich im Referendariat. Ich würde den Beruf definitiv weiterempfehlen, wenn man für bestimmte Fächer brennt und wenn man zusätzlich Gefallen daran findet, Wissen zu vermitteln.  

 Warum genau das Scharnhorstgymnasium?  

Weil es ein sehr sehr nettes Kollegium und eine super Schülerschaft hat – zudem ist das Sprachenangebot ebenfalls toll. Ich wollte sehr gerne nach Hildesheim zurückkehren; mit etwas Glück hat es sofort hier am Scharnhorstgymnasium geklappt.  

 Unterrichten Sie lieber Englisch oder Französisch?  

Beides sehr gerne, allerdings habe ich das Gefühl, dass der Zugang zu den Schülern über die englische Sprache leichter fällt, da Englisch im Alltag viel präsenter ist. Allerdings ist Französisch eine mindestens genauso tolle Sprache!  

Was sind Ihre hauptsächlichen Erwartungen von Schülern und Schülerinnen? 

 Fleiß, Eigeninitiative und Disziplin. UND VOKABELN LERNEN!  

 Wie viel Zeit brauchen Sie außerhalb der Schule, um Schulsachen für den Unterricht vorzubereiten? Hatten Sie schon mal die Situation, dass Sie ihre Unterrichtsunterlagen nicht dabei hatten und wenn ja, wie sind Sie damit umgegangen? 

 Sehr viel Zeit, da man sich über die Unterrichtsziele und die Vermittlung des Wissens viele Gedanken machen muss (Angemessenheit des Materials vom Niveau her, Interessen der Schüler berücksichtigen, etc.). Ja, ich hatte die falschen Bücher eingepackt, dann habe ich mir einfach das Buch eines Schülers ausgeliehen und auf meine Notizen zur Unterrichtsvorbereitung, die auf meinem Tablet sind, zurückgegriffen.  

 Haben Sie bestimmte Hobbys oder Dinge, die Sie gerne machen, um abzuschalten? 

 Ich koche gerne (aber nicht allein!), gehe ins Fitnessstudio und lese gern Bücher, zu letzterem komme ich aber mittlerweile selten.    

Was war das schlimmste, das Ihnen während Ihrer eigenen Schulzeit passiert ist und Sie heutzutage nur noch darüber lachen?  

Ich habe mich in der Grundschule im Reisebus auf dem Weg zur Klassenfahrt auf die Hand meiner Klassenlehrerin übergeben. Das war so peinlich, ich habe mich richtig geschämt. Lachen tue ich heute allerdings immer noch nicht darüber …  

Vielen Dank für das Gespräch! 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.