Friday-Fact

Tokyo, die Hauptstadt Japans, eine Metropole mit 9,3 Millionen Einwohnern stellt mit knapp 38 Millionen Einwohnern die größte Metropolregion der Welt dar. Diese beherbergt somit in etwa so viele Menschen wie ganz Kanada. Damit die Einwohner einer so gewaltigen Stadt tagtäglich von A nach B kommen, scheint ein effizientes und sicheres Bahnsystem notwendig und erwartbar, dennoch erstaunt das Tokioter Bahnnetz immer wieder.

Es ist mit einer Länge von 304 km weder das längste, noch hat es mit 285 Haltestellen die meisten Stationen. Trotzdem ist es das meist genutzte städtische Bahnsystem der Erde. Täglich werden die Bahnen von 3 bis 4 Millionen Kunden genutzt. Im Schnitt wäre dies so, als würde jeder Einwohner Berlins einmal täglich mit der Bahn zu seinem Ziel hin- und zurückfahren. Dementsprechend befördert dieses Bahnnetz jährlich atemberaubende 3,1 Milliarden Fahrgäste. 

Dies sei laut einem Sprecher einer Tokioter Metro Firma nicht nur aufgrund der Effizienz des Bahnsystems selbst, sondern auch wegen des disziplinierten Verhaltens der Fahrgäste möglich. Diese sorgten dafür, dass Drängeln oder sonstige Faktoren für Verspätungen nur selten vorkämen. Denn laut dem Sprecher sind erst die Menschen und dann die Technik die entscheidenden Faktoren für Effizienz.

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